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Umsetzung weltweit
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Open Access ist eine weltweite Bewegung und wird von zahlreichen Organisationen und Initiativen mitgetragen.
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SPARC
SPARC, Scholarly Publishing and Adademic Resources Coalition, ist ein Verbund von Universitäten, Hochschulbibliotheken und Organisationen, gegründet 1997 in den USA. Ziel des Zusammenschlusses ist es, ein qualitativ hochwertiges und gleichzeitig preisgünstiges Angebot an Publikationsmöglichkeiten für wissenschaftliche Literatur als Gegengewicht zu etablierten kommerziellen Verlagen zu schaffen - basierend auf einem Mitgliedssystem.
SPARC Europe vertritt dieselben Ziele wie SPARC, bündelt aber die Interessen der europäischen Hochschulbibliotheken, Bibliotheksverbände und Forschungseinrichtungen.
SPARC SPARC Europe
JISC
JISC, Joint Information Systems Commitee, unterstützt die höhere Bildung und bietet Hilfe bei IT-Anwendungen in Schulung, Forschung und Verwaltung.
JISC
Deutsche Initiative für Netzwerkinformationen DINI
Die Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie verlangt einen Wandel innerhalb der Informations-Infrastrukturen der Hochschulen und anderer Forschungseinrichtungen. Der Umgang mit diesem Wandel ist ein zentrales Thema in der deutschen Hochschullandschaft und setzt mehr als bisher Absprachen, Kooperation, Empfehlungen und Standards voraus. Um diesen Umgang zu koordinieren und zu unterstützen, wurde die Deutsche Initiative für Netzwerkinformationen eingerichtet.
DINI
Creative Commons
Creative Commons ist eine Non-Profit-Organisation, die flexible Copyright-Lizenzen im Sinne von Open Access erarbeitet.
Creative Commons |
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Erklärungen und Initiativen |
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Verschiedene Initiativen und Erklärungen haben dazu geführt, dass man sich verbindlich für Open Access ausspricht und gezielt die Umsetzung fördert.
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Budapest Open Access Initiative (BOAI)
Die Budapest Open Access Initiative geht auf ein kleines, aber angeregtes Treffen internationaler Verfechter der Open Access-Bewegung in Budapest zurück, das vom 1.-2.12.2001 stattfand und vom Open Society Institute (OSI) organisiert wurde. Der Zweck der Konferenz war es, den Fortschritt der internationalen Bemühungen zu beschleunigen, welche Forschungsresultate aus allen akademischen Disziplinen frei im Internet zugänglich machen wollen.
Budapest Open Access Initative
Beliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen
Die Berliner Erklärung, formuliert anlässlich einer Konferenz in Berlin vom 20-22.10.2003, hat einen nachhaltigen Widerhall erfahren. Sie wurde von den Deutschen Forschungsorganisationen und weiteren Repräsentanten internationaler Forschungseinrichtungen unterzeichnet und hat seither weitere Anhänger weltweit gewonnen.
Berliner Erklärung
Washington DC Principles for Free Access to Science
Die Washington DC Principles for Free Access to Science formulieren das gemeinsame Ziel von Non-Profit-Organisationen im medizinischen, wissenschaftlichen und publizistischen Bereich.
Principles
Bethesda Statement on Open Access Publishing
Das Bethesda Statement on Open Access Publishing ist die Zusammenfassung eines entsprechenden Treffens vom 11.4.2003.
Bethesda Statement
OECD Erklärung
Erklärung der OECD zum Zugang zu Forschungsdaten aus öffentlicher Finanzierung.
Erklärung
ALL European Academies (ALLEA)
ALLEA aht eine Erklärung zu Open Science publiziert. Alle Mitglieder-Organisationen - aus der Schweiz die Akademien der Wissenschaften Schweiz - setzen sich für Open Science ein, indem sie
- Geldgeber anhalten, Prinzipien zu Open Science für Publikationen, Daten, Software zu implementieren,
- wissenschaftliche Forschungsinstitutionen in den jeweiligen Ländern ermutigen, entsprechende Open Science Plattformen zu gründen und zu promoten,
- Forschende, Lehrende und Studierende in einen Dialog über die Open Science Kultur einzubinden,
- mit Entscheidungsträger zusammenarbeiten, um die nötige e-Infrastruktur aufzubauen und
- sich weltweit mit anderen Kompetenzzentren verknüpfen, um weltweit kompatible Datenzentren aufzubauen.
Die Erklärung |
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Übergreifende Suchmaschinen erlauben die Suche nach Stichwörtern, Autoren, Journals, Jahrzahlen etc. in frei zugänglichen Dokumentenservern und Archiven - nicht nur in einem, sondern in allen, deren Metadaten einem Standard entsprechen, typischerweise dem der Dublin Core Metadata Initiative.
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BASE
BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine der weltweit grössten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne von Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. BASE wird betrieben von der Universitätsbibliothek Bielefeld. BASE
Driver
Digital Repository Infrastructure Vision for European Research (DRIVER) gilt weltweit als grösste Initative ihrer Art, um die Entwicklung von Repositorien zu verbessern. Heute bietet DRIVER ein Netzwerk an frei zugänglichen digitalen Repositorien mit wissenschaftlichen Inhalten aus allen Disziplinen. DRIVER
OAIster
OAIster ist ein Projekt der Universität Michigan, USA, und erlaubt Zugriff auf standardisierte Dokumentenserver weltweit – zurzeit fast 23 Mio. Publikationen aus mehr als 1'100 Institutionen. OAIster |
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Durch mit Open Access publizierte wissenschaftliche Beiträge erreichen Autoren ihre Leserschaft optimal. Das kann auch dazu führen, dass die Zitierhäufigkeit erhöht wird.
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In der Vergangenheit wurden verschiedene Studien zum Zitiervorteil von Open Access publiziert. Alma Swan hat den Grossteil dieser Studien zusammengefasst: Studien und Resultate
Eine weitere Möglichkeit, die Reichweite und Weiternutzung von wissenschaftlichen Publikationen zu messen, sind die Article-Level Metrics, Teil der grösseren Altmetrics-Bewegung. Article Level Metrics berücksichtigen nicht nur die tatsächliche Anzahl Zitationen eines Artikels in Web of Science, PubMed Central, Scopus und CrossRef. Weiter werden folgende Kriterien mitevaluiert:
- Benutzungsstatistiken: HTML Ansichten, PDF Downloads, XML Downlaods
- Social Bookmarks: aktuell von CiteULike und Connotea
- Kommentare, die Leser verfassen
- Notizen, die Leser bei Artikeln hinterlassen
- Blog-Posts über einen Artikel, aktuell werden Nature Blogs, Bloglines und ResearchBlogging analysiert
- Ratings, die Leser einem Artikel vergeben
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Leitlinien und Policies zu Open Access |
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Registry of Open Access Repositories Mandatory Archiving Policies ROARMAP
Policies von Geldgebern Sherpa/JULIET |
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open-access.net |
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Die Universität Zürich ist Partnerin der Informationsplattform open-access.net. Viele weitere Informationen zu Open Access finden Sie auf dieser Informationsplattform. |
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